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ÖV-Angebotsbeschluss | BZ, 04.03.2026

  • Mar 3
  • 1 min read

Das Parlament will sich frühestens in zwei Jahren um zahlreiche Anträge mit Wünschen zum öffentlichen Verkehr kümmern. Ein Antrag zur Finanzierung des Fischermätteli-Trams wurde abgelehnt.


Der Grosse Rat hat am Mittwoch dem vom Regierungsrat vorgelegten Angebot im öffentlichen Verkehr für die kommenden Jahre zugestimmt. Zahlreiche Anträge mit ÖV-Wünschen aus den Regionen wies das Parlament zur Prüfung zurück. Die vorberatende Kommission hatte mehr als zwei Dutzend Anträge gestellt, um zuvor vom Kanton abgelehnte Wünsche aus den Regionen berücksichtigen zu lassen.


Ein Antrag aus den Reihen von Mitte, SVP, EDU, FDP und GLP verlangte, dass all die Anträge aus den Regionen zunächst vertieft geprüft und dann 2028 dem Rat wieder mit einer Änderung des Angebotsbeschlusses unterbreitet werden. Dies kam bei Rotgrün nicht gut an. SP-Grossrat David Stampfli betonte: «Wir wollen den öffentlichen Verkehr in allen Regionen ausbauen.» Die Rückweisung der Anträge sei ein «Trick». Niemand wolle vor den kantonalen Wahlen offen gegen einen Ausbau des ÖV stimmen. Der Rat entschied sich dennoch mit 85 zu 64 Stimmen bei 1 Enthaltung dafür, die vielen Anträge bis 2028 genauer prüfen zu lassen.


Das Kantonsparlament lehnte ausserdem einen Antrag zur umstrittenen Stadtberner Tramlinie ins Fischermätteli ab. Umstritten war, ob die Tramlinie saniert oder auf Bus umgestellt werden soll. Der Antrag wollte festschreiben, dass für die Finanzierung der Mehrkosten des Tramasts vom Bahnhof Bern ins Fischermätteli keine Kantonsmittel verwendet werden.



 

 
 
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Bild: GKB, 16.09.2023

Manu Friederich

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