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Veraltete Planungen überdenken | 12.02.2023

Der Kanton Bern plant im Oberaargau und Emmental neue Umfahrungsstrassen für über 400 Millionen Franken. Es ist unbestritten, dass die Direktbetroffenen in Aarwangen sowie in Oberburg, Hasle und Burgdorf vom motorisierten Verkehr entlastet werden müssen. Mit dem teuren Bau von neuen Strassen wird das Problem aber nur verlagert und nicht gelöst. Den rasch voranschreitenden Klimawandel vor Augen ist es geradezu fahrlässig so viel Geld in zusätzlichen CO2-Ausstoss zu investieren. Denn rund ein Drittel des CO2-Ausstosses in der Schweiz ist auf den motorisierten Verkehr zurückzuführen.


Die Diskussion um den Bieler Westast hat gezeigt, dass langjährige Planungen manchmal nicht mehr zeitgemäss sind und überdacht werden dürfen. Gleiches gilt für die beiden vorliegenden Strassenprojekte, die heute nicht mehr so geplant würden. Vielmehr braucht es kleinräumige Massnahmen im bestehenden Strassenraum für eine Verflüssigung des nötigen motorisierten Verkehrs und zur Förderung des Langsamverkehrs. Dies ist in den vorliegenden Projekten auch angedacht. Statt Umfahrungsstrassen braucht es nun Unterführungen bei den Bahnübergängen, mehr Sicherheit für den Langsamverkehr und eine attraktive ÖV-Offensive in beiden Regionen.


Aus diesen Gründe stimme ich am 12. März 2 x klar Nein zu den beiden Umfahrungsstrassen.




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✅ 13. AHV-Rente: Ja
❌ Renteninitiative: Nein

✅ Verfassung BE: Ja

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