Sicheres Velofahren auf der Viktoriastrasse | Vorstoss

 

Der Gemeinderat wird gebeten, zu prüfen, wie die Längsparkierfelder an der Viktoriastrasse stadtauswärts zwischen Gotthelfstrasse und Blumenbergstrasse möglichst rasch definitiv zugunsten grösserer Sicherheit für den Veloverkehr aufgehoben werden können.
 

 

 

Der Richtplan Veloverkehr schreibt vor, dass auf Strassen mit grossem Verkehrsaufkommen Velostreifen angeboten werden müssen. Velostreifen erhöhen die Sicherheit merklich. Wird das Velofahren sicherer, satteln auch mehr Menschen auf das Fahrrad um. Umfragen zeigen nämlich, dass gerade mangelhafte Sicherheit viele potenzielle Velofahrende abschreckt.


In der Stadt Bern ist erfreulicherweise ein Grossteil des Basisnetzes mit Velostreifen ausgestattet. Dennoch gibt es noch einige Lücken, die es zu schliessen gilt. Ganz unangenehm ist es, wenn ein Velostreifen unversehens aufhört und man mit dem Velo dem Autoverkehr schutzlos ausgeliefert ist. Genau das ist auf der Viktoriastrasse stadtauswärts nach der Kreuzung mit der Gotthelfstrasse der Fall. Nach der Kreuzung wird der Velostreifen nicht weitergezogen, stattdessen gibt es dort 20 Längsparkierfelder für Autos. Mit dem Velo muss man diese parkierten Autos umfahren und gerät in die Strassenmitte. Der Konflikt mit von hinten kommenden Autos oder Bussen ist vorprogrammiert.

 

Würde man diese 20 Längsparkierfelder aufheben oder verschieben, könnte der Velostreifen weitergezogen werden. Das Velofahren auf der Viktoriastrasse – notabene eine Hauptachse für den Veloverkehr – würde deutlich sicherer. Einige Parkplätze könnten allenfalls in andere nahe gelegene Strassen verschoben werden.

 

 

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