Pendellösung der Zukunft | Velojournal, 2014 | 6

 

Auf Velobahnen pendeln wir schnell, sicher und platzsparend in die Zukunft. Diese Verbindungen können neu gebaut oder auf bestehender Strasseninfrastruktur eingerichtet werden. Nur so wird das Velo zur echten Alternative zum öV oder Auto.

 

 

 

Im regionalen Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept wird eine massive Verkehrszunahme prognostiziert. So soll etwa der öffentliche Verkehr bis 2030 um 60 Prozent wachsen. Einem solchen Pendlerstrom kann nicht nur mit dem Ausbau des öV begegnet werden. Nachhaltiger und günstiger ist es, mehr Menschen zum Velofahren zu bewegen. Deshalb muss es auch attraktiver werden, mit dem Velo vom Wohn- zum Arbeitsort zu gelangen. Eine wichtige Massnahme dazu ist der Bau von direkten, unterbruchsarmen Verbindungen für den Veloverkehr, so genannten «Velobahnen».


Diese Verbindungen können neu gebaut oder auf bestehender Strasseninfrastruktur eingerichtet werden. Anders als bei Autobahnen bedeutet dies keine riesigen Infrastrukturvorhaben, sondern vorwiegend gezielte, kosteneffiziente Eingriffe auf bestehenden Strassen. Gerade nach dem Nein zum Tram Region Bern sind Velobahnen eine gute Alternative für den überlasteten öV zwischen der Stadt und der Agglomeration. Bern, Köniz und Ostermundigen sind nun dazu aufgerufen, gemeinsam Pilotprojekte auszuarbeiten. So werden die Velobahnen als schnelle, sichere und platzsparende Alternative die Pendellösung der Zukunft.

 

 

Der Artikel als PDF

 

velojournal.ch

Please reload