Rechtsabbiegen bei Rot für Velofahrende gestatten | Vorstoss

 

Nach dem Erfolg des Basler Versuchs zum Rechtsabbiegen für Velofahrende an roten Ampeln fordert Pro Velo Bern nun ein entsprechendes Pilotprojekt für Bern und eine Lösung auf eidgenössischer Ebene. Deshalb reicht David Stampfli, Präsident von Pro Velo Bern, die dringliche Motion «Rechtsabbiegen bei Rot für Velofahrende gestatten» ein.

 

 

In der Stadt Bern wird vielerorts das durchgehende Rechtsabbiegen wegen Rotsignalen verhindert. Für Velofahrende wäre eine sichere Weiterfahrt beim Rechtsabbiegen meistens problemlos möglich. Trotzdem müssen sie an diesen Lichtsignalanlagen warten. Leider missachten dann einige solche Rotsignale. Das ist zwar nicht unbedingt gefährlich, aber sie verstossen gegen Verkehrsregeln, was zu einem schlechten Image der Velofahrenden führt. 

 

Aus diesen Gründen fordert Pro Velo Bern schon seit längerem, dass das Rechtsabbiegen bei Rot für Velofahrende gestattet werden soll. Nach der positiven Bilanz des Pilotprojekts in Basel ist nun der Moment gekommen, dass Bern einen analogen Versuch durchführt. Zudem soll die Stadt Bern so rasch wie möglich die Basler bei ihrem Streben nach einer eidgenössischen Lösung unterstützen. Basel möchte nämlich noch dieses Jahr beim Bund einen entsprechenden Antrag stellen.  

 

Deshalb hat der Präsident von Pro Velo Bern und SP-Stadtrat David Stampfli die dringliche Motion «Rechtsabbiegen bei Rot für Velofahrende gestatten» vorbereitet. David Stampfli dazu: «Der Vorstoss wird als dringliche Motion eingereicht, damit Bern möglichst rasch Basel-Stadt auf eidgenössischer Ebene unterstützen kann. Es braucht die Unterstützung von weiteren Städten, damit das Anliegen eine Chance hat.»

 

 

Die Dringliche Motion als PDF

 

Die Medienmitteilung von Pro Velo Bern als PDF

 

 

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