Standort der neuen Schwimmhalle | BZ, 18.06.2014

 

Die Delegierten der SP sind uneins, ob die neue Schwimmhalle auf dem Gaswerkareal oder in der Länggasse gebaut werden soll. Ein Antrag für eine Konsultativabstimmung scheiterte knapp.

 

 

 

 

 

Der Anfang der Debatte fiel den Genossinnen und Genossen leicht. Sie machten sich über die FDP lustig, die immerhin dann initiativfähig sei, wenn es um ein unbestrittenes Anliegen gehe: mehr Wasser in Berns Schwimmbädern, wo sich Krethi beim Schwimmen regelmässig den Kopf an Plethis Beinen stösst. «Die FDP hätte genauso gut fordern können, auf dem Bundesplatz sei ein Wasserspiel einzurichten», spottete einer. Als die Delegierten der städtischen SP am Montagabend aber die Standortfrage diskutierten, tat sich ein tiefer Graben auf.

 

«Das Gaswerk ist der einzig sinnvolle Standort», fand Stadtrat David Stampfli – nur schon deshalb, weil mit den Hallenbädern Weyerli, Länggasse und Wyler alle drei am nördlichen Stadtrand lägen. Eine oft monierte Schwächedes Gaswerkareals – die Verkehrsanbindung – deutete Stampfli zum Vorteil um: «Bern braucht keine Schwimmhalle, die zu mehr auswärtigem Autoverkehr führt», sagte er. Die Nähe des Mittelfelds zur Autobahn sei deshalb kein Argument, die Halle dort zu bauen. Auch die schlechte Erreichbarkeit mit dem ÖV spricht laut Stampfli nicht gegen das Gaswerk. Das Angebot müsse wegen der geplanten Wohnüberbauung ohnehin ausgebaut werden.

 

 

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Die Stellungnahme der SP-Arbeitsgruppe Sport als PDF

 

 

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