Subventionen fürs Theater Matte | BZ, 29.03.2014

 

Eine unheilige Allianz im Stadtparlament drängt darauf, dass das Theater Matte öffentliche Betriebsbeiträge erhält. Nun muss der Gemeinderat aufzeigen, wie sich die Unterstützung finanzieren lässt.

 

 

 

 

 

So viel Theateraffinität ist man sich sonst eher von der Kulturlinken gewohnt. Und tatsächlich: Die SP stimmt in den Chor der Matte-Supporter ein. «Im Theater Matte wird gute, unterstützungswürdige Arbeit geleistet», sagt SP-Stadtrat David Stampfli. Dank der unheiligen Allianz wurde das Postulat mit klarer Mehrheit durchgewinkt.


Widerstand leisteten die Fraktionen von FDP und GFL/EVP. «Laientheater» sei zwar eine tolle Sache. Es könne aber nicht an der öffentlichen Hand sein, auch noch solches zu unterstützen, hiess es vonseiten der FDP – wobei strittig ist, inwieweit die Bezeichnung «Laientheater» für das Theater Matte zutrifft. Zumindest die Strukturen sind professionell. «Für die FDP ist etwas offenbar nur dann Kultur, wenn es mit Hochglanz daherkommt», hält Stampfli der FDP entgegen. «Unserer Meinung nach soll die Kulturstadt Bern aber für grosse und kleine, klassische und alternative Anbieter offen sein.»

 

 

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